Gruppenbild Aguas Frías spielende Kinder im Hof Mädchen springt davon Unterrichtsort unter den Bäumen Baby mit Schwein im Hof

Blog aus Ecuador

Mein Abschluß in der Sonnenschule

Miriam Wagner am 22. September 2015

MiriamMiriammMiriam

Die letzten Wochen in Ecuador verbrachte ich in Aguas Frías und konnte dort noch die Mentalität der Küstenbewohner kennen lernen.

Mein halbes Jahr in Ecuador begann ich in Cuenca. Dort arbeitete ich am Colegio Aleman (Deutsche Schule) und half den Lehrkräften im Unterrricht. Da in der Schule bald die Sommerferien anstanden, suchte ich mir ein Soziales Projekt was ich für meine restliche Zeit in Ecuador unterstützen wollte.

Durch meine Suche im Internet fand ich dann das Kinderhilfsprojekt von Agua Frias. Und schrieb den Leiter Frank Isfort an, wo ich auch eine schnelle Antwort erhielt und wir dann ein Treffen in Cuenca ausmachten.
Durch die Erzählungen von Frank ist mein Interesse an diesem Projekt mit den Kindern noch mehr gestiegen, da ich zuvor nur die Privatschule in Cuenca kannte, wollte ich auch mal in eine staatliche Schule reinschnuppern. So kam ich dann an meine neue Herrausforderung in Agua Frías nahe Atacames.

An der Sonnenschule unterrichtete ich dann Mittwochs bis Samstags Englisch, was den Kind auch wirklich Spaß gemacht hat. Sie sind sehr wissbegiering und fragen mich immer neue Dinge auf Spanisch die ich manchmal auch nicht verstanden habe. Zur Hilfe kam dann das Wörterbuch. Außerdem arbeitete ich zweimal in der Woche an der staatlichen Schule in Salíma und gab auch dort den Kindern von der zweiten bis zur siebten Klasse Englischunterricht.

Meine Tätigkeit in der Sonnenschule sahen so aus, dass ich den Kindern Grundlagen in der Englischen Sprache beibrachte und wie man diese betont. Bevor der Unterricht begann habe ich mir immer gedanken gemacht was ich ihnen heute beibringen wollte und wie ich es am besten umsetzte z.B. Tiervokabeln, um diese besser behalten zu können haben wir anschließend noch Galgenmännchen gespielt. Wo die Kinder selbst das Speil gestalten konnten und ich als kleine Hilfe diente. Oder ich bereitete ein kleines Memory Spiel vor mit der Wortgruppe Familie.

Nach dem Unterricht spielten die Kinder gemeinsam oder fuhren Fahrrad, wir bastelten, flochten Armbänder oder die Mädels machten sich die Musik an und tanzten.

Ich bin wirklich froh das ich mich für diese Arbeit entschieden habe, um auch nochmal einen anderen Einblick in das Leben an der Küste zu bekommen.

Ich freue mich, wenn ich das Projekt bei meinem nächsten Besuch nochmal besuchen kann.

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