Unterrichtsort Gruppenbild Aguas Frías zuversichtlich in die Zukunft Mädchen auf dem Küchentisch Unterrichtsort unter den Bäumen

Kinderhilfsprojekt in Ecuador - San Andrés e. V.

Beschreibung des Kinderprojekts San Andrés e.V.

Der Verein San Andrés e.V.

Der Ort

Das Projekt

Unterstützung der Kinder

Unterstützung der Mütter

Die Zielgruppe

Das Ziel

Die Erfolge

Unsere weiteren Pläne

Finanzierung

Angaben zum Träger

San Andrés e. V. in Velbert unterstützt den Partnerverein in Ecuador in jeglicher Hinsicht, das Verhältnis ist sehr gut und der Vereinsvorsitzende Frank Isfort ist seit 1999 mit Unterbrechungen vor Ort. Die Mitarbeiter helfen ehrenamtlich.

Zweck des Vereins ist die finanzielle, sachliche und personelle Förderung der schulischen und beruflichen Ausbildung von Kindern sehr armer, meist alleinerziehender Mütter im Projekt „Fundación de Asistencia social Integral San Andres“ in Esmeraldas, Ecuador.

Schwerpunkt ist die Ausbildung der Kinder mit dem Ziel, den Kindern in der unterentwickelten Region, eine Chance und einen Weg zu bieten, sich selbstständig aus dem Elend zu arbeiten. Das Leben selbst in die Hand nehmen und nicht nur auf Hilfe warten.

Projektträger in Ecuador

Die Fundación de Asistencia social Integral San Andres in Esmeraldas, Ecuador ist eine ordnungsgemäß eingetragene Stiftung, alle Papiere sind in Ordnung und die RUC-Nr. ist 0891713363001.

Der Verein in Esmeraldas ist von zwei Frauen gegründet worden, wobei eine jetzt in der Schweiz lebt und dort auch Spenden sammelt. San Andrés Esmeraldas ist von Spenden aus Deutschland und der Schweiz angewiesen, da traditionell Ecuadorianer nur nehmen und nichts geben. Zweck der Gründung war, den Kindern armer Mütter eine Schulausbildung zu ermöglichen.

Alle Mitarbeiter in Esmeraldas helfen ehrenamtlich und wir stehen mit anderen Vereinen, die ähnliche Projekte in Ecuador haben, im Erfahrungsaustausch.

Beschreibung der Maßnahmen und Instrumente zur Erreichung der Projektziele

Projektziel

Durch den Bau des Gebäudes mit zwei Klassen, Treffpunkt für die Mütter und Zimmer für Volontäre, schaffen wir die Voraussetzungen für unsere Hilfe. Da viele Mütter nicht schreiben und lesen können, übernehmen wir die Hausaufgabenhilfe. Wir vermitteln den Kindern die Lust am lernen und lesen, auch zu Hause und nicht nur bei den Treffen. Hilfe durch Selbsthilfe – die Kinder und Schüler helfen sich selber, entwickeln dadurch ein Zusammen­gehörigkeits­gefühl, soziale Verantwortung und kommen in der Schule besser mit.

Es ist angestrebt, das Gebäude mit einer Küche zu erweitern, wo die Frauen Dinge Kochen, Backen und Schokolade herstellen können, die dann in der Touristensaison am Strand verkauft werden können. Auch ein Computerraum ist angedacht, denn die Kinder in der armen Randregion sollen nicht von dieser Technik abgeschnitten werden, denn der Wunsch und Bedarf ist da. Wenigstens die Grundkenntnisse sollen die Kinder lernen und hinterher können.

Aufklärung der Mütter auch in rechtlichen Fragen, Eigentumsverhältnissen usw. Die Mütter sollen lernen ihre Rechte durchzusetzen, selbstsicherer zu werden und nicht nur „ja und amen“ sagen.

Projektziel 2

Um den Müttern bei häuslicher Gewalt oder anderer Not eine Bleibe zu bieten, ist ein Anbau oder Holzhaus geplant. So soll erst einmal die erste Not gelindert werden.

Durch den geplanten Bau von eigenständig geführten, eventuell von uns überwachten Werkstätten, wollen wir den Kindern, vielleicht auch den Müttern, eine Ausbildungsmöglichkeit und eventuell eine Arbeit bieten. Es soll auch ein kleiner Beitrag und Anschub sein, die Region zu entwickeln und eine Selbsthilfefähigkeit zu erzeugen.

Angaben zur Lebensfähigkeit und Folgekostenfinanzierung

Da wir darauf hinarbeiten, dass einheimische Schüler, Studenten und Volontäre die Haupthilfe leisten, werden die Folgekosten gering sein. Die Kosten sollen wie bis jetzt durch Spenden und Patenschaften aufgebracht werden. Wir haben regelmäßig wiederkehrende Spenden und was sonst noch durch Aktionen und Zuwendungen dazu kommt.

Ein großer Wunsch ist eine hauptamtliche Lehrerin, um so die Qualität der Hilfe zu heben. Je nach Qualität der Lehrerin kostet eine Vollzeitstelle zwischen 400 und 800 Dollar. Das ist im Augenblick für uns nicht machbar, da uns jedes Kind im Jahr zwischen 120 und 180 Dollar an schulischer Hilfe, wie Schuluniformen, Schulutensilien usw. kostet. Einen großen Teil dieser Kosten übernimmt ein Schweizer Verein, doch die Zuwendungen schwanken stark. Ein Grund, sich mehr um weitere Spenden zu bemühen.