Frauen und Kinder Mädchen auf dem Küchentisch Kinder am langen Tisch Kinder mit Schwein Baby mit Schwein im Hof

Freiwilligenarbeit in unserem Kinderhilfsprojekt in Ecuador

Antworten auf Fragen die immer wieder gestellt werden

Ansprechpartner

Falls etwas nicht klappt, hier ein paar Kontaktadressen:

Frank Isfort, Handy innerhalb Ecuador: 09 91 37 24 24

„Martin Einhaus“: Telefon 06 273 16 10, ein Freund in Atacames der mich und das Projekt kennt und sehr hilfsbereit ist. Am Malecón (Strandpromenade) hat er das Hotel Alemán und das Restaurant heißt „Der alte Fritz“. Er ist allerdings von Mai bis September in Deutschland.

Arbeitszeiten und Aufgabenbereich

Die Kinder kommen zu unserer Hilfe Mittwoch bis Freitag ab 14 Uhr nach der Schule. Am Samstag ist unsere Hilfe am Vormittag.

Es liegt an dir, ob du den Kindern an den anderen Tagen auch was anbietest oder sie zuhause besuchst und da noch etwas mit ihnen arbeitest.

Eine weitere sinnvolle Hilfe ist noch, an einigen Vormittagen in der kleinen Landschule in Chone (ganz in der Nähe unserer Sonnenschule), den Lehrern zu helfen.

Blog

Wenn Interesse besteht, kannst du auch Artikel in den Blog unserer Homepage stellen. Dann sind nicht nur Einträge von mir darin, sondern auch Sichtweisen von anderen Personen und deine Freunde wissen, was du so treibst.

Daten im Internet sichern

Falls irgendwas abhanden kommt, ist es ratsam wichtige Dinge im Internet zu sichern, damit man überall schnell dran kommt. Geldkartennummern, die Hotline-Nummer der Bank, um die Karte eventuell schnell sperren zu lassen, Telefonnummern von Freunden, Kopie vom Pass mit Visum / Einreisestempel usw.

Essen und Trinken

Supermärkte gibt es mittlerweile fast überall. Das Warenangebot ist in kleineren Städten allerdings begrenzt. In der Küstengegend und der Sierra (Bergen) ist das Warenangebot je verschieden. Kleine Geschäfte gibt es überall. Man braucht also nicht zu verhungern oder zu verdursten.

Das gleiche gilt für Restaurants. Almuerzos sind Menüs mit Suppe, Hauptgericht und einem Getränk und kosten zwischen zwei bis drei Dollar. Gerichte aus der Speisekarte kosten in der Regel zwischen fünf bis 10 Dollar.

Sonntags darf kein Alkohol verkauft werden. Ausnahmen gibt es in manchen Orten in den Strandbars. Dort ist dann ab 18 Uhr Ausschankverbot.

ESTA

Bei einem Flug über die USA ist die Elektronische Anmeldung (ESTA) mindestens zwei Tage vor Flugbeginn zu machen und absolut notwendig, weil du sonst wieder zurückgeschickt wirst. In die USA reist du ein und direkt wieder aus – dort gibt es keinen Transitbereich!

Fahrt vom Flughafen nach Quito und Unterkunft in Quito

Auf Wunsch kann dich jemand vom Flughafen abholen. Falls du selbstständig vom Flughafen nach Quito ins Hostal Zentrum fahren willst, dann gibt es mehrere Möglichkeiten:

Tagsüber fahren grüne Busse von der rechten Seite des Flughafen-Ausgangs für zwei Dollar nach Quito, bis zum Busbahnhof Río Coca. Dort nimmst du ein Taxi für vier Dollar zum Hostal Zentrum. Drucke vorsichtshalber die Anfahrtsskizze aus; viele Taxifahrer haben Schwierigkeiten, das Hostal zu finden. Es liegt ruhig und günstig in der Bar- und Hostalgegend La Mariscal. Preise von 10 bis 75 Dollar pro Person.

Vom Flughafen aus kosten Taxis 27 Dollar direkt bis zum Hostal Zentrum in Quito.

Fahrt Quito – Atacames

Das Terminal der Busgesellschaft Trans Esmeraldas befindet sich rund fünf Gehminuten vom Hostal Zentrum entfernt. Um 9.30 Uhr fährt dort z. B. ein Bus nach Atacames, von wo aus du unser Kinderprojekt in Aguas Frías erreichen kannst. Die Fahrt Quito – Atacames kostet neun Dollar und dauert etwa sieben Stunden. Gerd, der Besitzer des Hostal Zentrum, kann dir weitere Auskünfte geben.

Kaufe das Busticket schon am Vortag und schreibe mir eine Mail, wann du fährst, damit ich dich in Atacames abholen kann.

Fahrt von Atacames nach Aguas Frías

Von Atacames fahren Pickups und ein Ranchera (LKW mit Holzsitzen) für 75 Cents nach Aguas Frías. Allerdings gibt es keine regelmäßigen Abfahrtzeiten. Taxis kosten um die fünf Dollar – falls sie dorthin fahren.

Geld, Währung, Geldkarten

Seit 2000 hat Ecuador den US Dollar als Landeswährung. Falls ihr Dollars aus Deutschland mitnehmen wollt, bitte nur kleinere Scheine. Ratsam sind 10- und 20-Dollarscheine. 50-Dollarscheine bekommt man kaum gewechselt und 100 Dollarscheine sind unmöglich. Die wechselt dir auch keine Bank, da braucht man schon ein Konto in Ecuador.

Bitte nehmt einige Dollars mit, denn die normalen EC-Karten funktionieren oft nicht. Kreditkarten manchmal auch nicht.

In Notfällen kann man sich Geld über Western Union schicken lassen. Von einem Tag zum anderen ist es billiger als in Echtzeit. Western Union-Schalter gibt es in jeder Stadt.

Hygiene

Mittlerweile haben sich die hygienischen Verhältnisse in Ecuador gebessert und die sanitären Einrichtungen in Touristengegenden haben gutes Niveau. In ärmeren Gegenden können die Toiletten aber noch katastrophal sein. Unseren Standard darf man bis auf die wenigen Luxushotels nicht erwarten.

Um Probleme mit dem Magen zu vermeiden, solltet ihr Leitungswasser, Essensmärkte und Straßenküchen meiden.

Kleidung

Die Qualität der Kleidung ist in Ecuador schlechter und der Preis teurer als in Deutschland. In Quito gibt es moderne Einkaufszentren, in denen man alles bekommt. Wegen der Einfuhrzölle um die 27% sind die Preise dementsprechend teuer.

Schuhe bringt ihr besser aus Deutschland mit; denn, ab Schuhgröße 43 ist das Angebot in Ecuador sehr beschränkt.

Krankenversicherung

Eine Krankenversicherung kostet in Ecuador zwischen 50 und 80 Dollar monatlich. Sie deckt aber relativ wenig ab. Der ADAC (Allgemeiner Deutscher Automobil-Club) bietet z.B. eine Auslandsreisekrankenversicherung mit Rücktransport bis zu vier Jahren an, die zirka 50 Euro monatlich kostet.

Kriminalität / Sicherheit

Hält sich alles in Grenzen. Nachts allerdings nie alleine umherlaufen. Bestimmte Stadtteile sind zu meiden. Taxis sind normalerweise sicher, doch nehmt vorsichtshalber die offiziellen gelben Taxis mit den Nummern.

Seit den Menschen gegenüber zuerst skeptisch eingestellt, solange bis ihr sie durchschaut habt. In Grunde will jeder nur euer Geld und dem entsprechend raffiniert sind auch die Geschichten, die man euch auftischen will!

Medikamente

Medikamente sind in Ecuador billiger als in Deutschland, doch weiß ich nicht, ob hier alles zu besorgen ist. Bei speziellen Medikamenten ist es ratsam, sie aus Deutschland mitzubringen.

Ohrenstöpsel

Nicht vergessen! Wird oft sehr sehr laut!

Pass mit Visum kopieren

Kopiere deinen Pass mit Visum! Lasse dann den Pass im Hotel und nimm nur die Kopie mit. So kann dir der Pass nicht abhanden kommen.

PDF über das Kinderprojekt

Wenn Interesse besteht kann ich dir noch eine Bilder-PDF über das Kinderprojekt, die Kinder und der Region schicken. Die hat aber 10 glyph:MB. Schreibe es mir einfach.

Sachen mitbringen und Spenden im Bekanntenkreis sammeln

Geld fehlt an allen Ecken und Enden. Wenn die Möglichkeit besteht, einen zweiten Koffer mit Spendensachen mit nach Ecuador zu bringen, dann tut es. Kleidung, Schuhe, Bettzeug, Laptops für den Unterricht – eigentlich wird hier alles benötigt!

Vielleicht sammelt ihr im Bekanntenkreis Spenden, die ihr hier nach eurer Vorstellung verwenden könnt. So wissen eure Spender, wo und wie ihr Geld verwendet wurde. Wenn Spendenquittungen benötigt werden, geht es aber nur über das Vereinskonto von San Andrés e. V.

Sonnen- und Mückenschutz

Helfen dir, deine Zeit in Ecuador besser zu genießen.

Sprachschule

Anita, eine nette Französin, die schon lange in Súa wohnt, gibt Unterricht für fünf Dollar. So kannst du vormittags Spanischstunden nehmen und nachmittags in Aguas Frías mithelfen. Das kannst du kurzfristig vor Ort selbst entscheiden. Unsere Freiwilige waren sehr zufrieden und alle bei ihr.

In Quito kann ich dir die Sprachschule Simon Bolivar (Preise siehe Internet) empfehlen und auch die private Sprachlehrerin Patricia, die fünf Dollar pro Stunde verlangt.

Spannung

Die übliche Spannung in Ecuador ist 110 Volt. Eher als Ausnahme gibt es auch speziell eingerichtete Haushalte, in denen es 220 Volt gibt.

Die mitgebrachten Elektrogeräte sollten für 110 Volt ausgelegt sein. Die Adapter der neueren elektronischen Geräte wie Kamera oder Laptop passen sich automatisch den vorhandenen Spannungen an. Überprüft bitte, welche Angaben auf euren Geräten stehen um eventuelle Schäden zu vermeiden.

Adapter für die hiesigen Steckdosen sind in Fachhandel erhältlich.

In ländlichen Regionen kann es öfter zu Stromausfällen kommen, deshalb Kerzen und Taschenlampen mitnehmen.

Telefon und Internet

In Aguas Frías gibt es keinen Mobil-, Internet- und Fernsehempfang.

Ein Internetstick kostet zirka 80 Dollar und die monatliche Gebühr ist mindestens 50 Dollar.

Ein einfaches Handy kostet um die 40 Dollar mit Karte, die nur in Ecuador gilt.

Falls du ein Vierbandhandy hast, funktioniert es auch in Ecuador.

Unterkunft in Aguas Frías und in Súa

Es besteht die Möglichkeit in der Schule zu übernachten. Das zweite Zimmer in unserer Sonnenschule ist allerdings noch nicht ganz fertig. Vielleicht können wir zusammen daran weiterbauen.

In Atacames hat es viele Übernachtungsmöglichkeiten, allerdings ist es dort sehr laut und ballermannmäßig. Drei Kilometer weiter in Súa ist es ruhiger und auch sicherer. In der Hotelanlage Chagra Ramos kostet eine Hütte für unsere Freiwilligen momentan 130 Dollar monatlich. Es ist auch möglich, die Hütte mit jemandem zu teilen.

Für 8 bis 10 Dollar bekommt man in der Regel überall im Land eine einfache Unterkunft pro Nacht.

Verkehrsverbindungen

Das Busnetz ist in Ecuador gut ausgebaut und funktioniert auch. Die besseren Busgesellschaften sind Occidental, Panamericana und Trans Esmeraldas. Dort kann man auch im Voraus buchen. Die Stadtbusse sind oft hoffnungslos überfüllt und können ganz schöne Klapperkisten sein. Je abgelegener die Region ist, desto verwegener sind auch die Transportmittel.

Es gibt zwei Flüge von Quito nach Esmeraldas. Inlandflüge sind teuer, z. B. nach Esmeraldas zirka 80 Dollar, nach Galápagos 400 Dollar.

Visum

Bei der Einreise als Tourist bekommst du ein Visum für 90 Tage, welches nicht verlängert werden kann.

Hast du vor, länger als 90 Tage zu bleiben, dann musst du vor deiner Reise in einem ecuadorianischen Konsulat in Europa ein Visum für Freiwillige beantragen, welches normalerweise für die Dauer eines Jahres ausgestellt wird und bei bei Bedarf verlängert werden kann.

Erkundige dich rechtzeitig nach den für das Visum erforderlichen Dokumenten. Es müssen einige Unterlagen eingereicht werden wie schriftliche Einladung von San Andrés, polizeilicher Führungszeugnis … Gib deinen Antrag rechtzeitig ein!

Wetter

Die Regenzeit an der Küste ist von Dezember bis April, doch das Wetter spielt auch hier verrückt. Mal verschiebt sich alles um ein bis zwei Monate, mal ist die Regenzeit verhältnismäßig trocken, oder im Süden versinkt alles im Wasser, im Norden nicht. Auf jeden Fall ist es dann sehr matschig auf dem Land und Gummistiefel sind ratsam. In der Regenzeit ist es auch schwüler und sonniger als in der Trockenzeit, die sehr bewölkt und auch kühler ist.

Zeit

Der Zeitunterschied zu Deutschland ist sechs Stunden zurück, in der Sommerzeit sieben Stunden zurück.

Weitere Fragen

Schreibe einfach eine Mail an Frank Isfort.