Gruppenbild Aguas Frías Unterrichtsort mit interessiertem Kalb Mädchen springt davon Mädchen auf dem Küchentisch spielende Knaben unter dem Haus

Blog aus Ecuador

Weitere Kleiderspenden

Frank Isfort am 3. Februar 2014

KleiderspendeKleiderspendeKleiderspendeKleiderspende

Anfang Februar hatte ich wieder genügend Kleidung zusammen und habe die Mütter und Kinder eingeladen um sie zu verteilen. Dieses Mal waren sehr viele gut erhaltene und schöne Kleidungsstücke dabei. Etwa zu gleichen Teilen für Erwachsene und Kinder.

Es sind nie die großen Mengen, doch mit der Zeit sammelt sich trotzdem einiges an. Wie immer hat Margartita in Mindo für uns gesammelt, unsere Lehrerin Angela hat einiges von ihren Sachen dazugetan und über das Hostal Zentrum in Quito kam auch einiges. Die Sachen die dort liegen gelassen werden, sammelt Gerd für uns. Auch Monteure die regelmäßig nach Ecuador kommen, um dort an dem riesigen Kraftwerksprojekt zu arbeiten, bringen Kinderkleidung mit und hinterlegen sie beim Gerd. Einige Touristen, die aus Deutschland für San Andrés Kleidung mitbringen und nicht Richtung Esmeraldas zur Küste fahren, geben auch dort ihre Kleiderspenden ab.

Die Nachbarin Carmen nimmt die Verteilung in die Hand und sorgt dafür, dass es hinterher keine traurigen Gesichter gibt oder eine Missstimmung und Eifersucht aufkommt. Es ist schön zu beobachten, wie die Kinder sich zwischen die Mütter an den Tisch drängeln und angespannt mit großen Augen alles beobachten. Was fällt für mich ab! Die leuchtenden Augen wenn sie etwas ergattert haben. Die kleine Valeria z.B. mit einem Schlüsselanhänger, Katty mit grünen Turnschuhen, Ariel mit Hose und Monster T-Shirt, die Geschwister Gema und Selena mit einer heißbegehrten Tasche oder Isabel mit Dinosaurier T-Shirt. Die kleine Selena hat noch ein Beutelchen mit einem Lippenstift ergattert. Johanna, die Seifen- und Shampooproben bekommen hat, schminkte dann Selenas Lippen und sie die anderen kleinen Mädchen. Ist schon lustig anzuschauen, wie sechsjährige sich gegenseitig die Lippen schminken und so tun, als seien sie Erwachsene.

Dieses Mal gab es für jedes Kind etwas Passendes und so wie ich es gesehen habe, auch für die Mütter. Alle hatten etwas in der Hand und freuten sich.

Ein großes Dankeschön an alle Spender! Die Menschen in Aguas Frías können es gut gebrauchen.

Neuerer Artikel:
Älterer Artikel: