Gruppenbild Aguas Frías spielende Kinder im Hof zuversichtlich in die Zukunft Mädchen auf dem Küchentisch Unterrichtsort unter den Bäumen

Blog aus Ecuador

Was wir in der Sonnenschule machen

Michelle, Sina, Marie am 15. November 2017

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Seit zwei Monaten findet unser Leben in der Sonnenschule statt und wir haben mittlerweile einen gewissen Alltag.

Dass heißt, für uns drei Volontäre Marie, Michelle und Sina, dass wir von Mittwoch bis Samstag ab 14 Uhr Hausaufgaben korrigieren, Matheaufgaben stellen, mit den Kindern Spielen und Seilchen springen, Basteln, Backen und Fußball spielen.

Uns besuchen an diesen Tagen – und auch häufig vereinzelt zwischendurch – bis zu 35 Kinder aus Aguas Frias, Chone und Sálima (Ansammlungen von einer handvoll Häusern), denen wir dank der Räumlichkeiten der Sonnenschule Platz zum Spielen und Lernen bieten können.

Erst hier haben wir bemerkt, was für ein Privileg ein eigenes Zimmer, eigenes Bett oder gar ein Schreibtisch ist. Die meisten der Kids haben zu Hause weder den Platz noch die Ruhe ihre Hausaufgaben zu machen. Somit stellt die Sonnenschule für sie ein wichtiger Ort dar.

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Zudem können wir uns auch in der Schule im Nachbardorf Chone nützlich machen, wo wir zweimal in der Woche in je zwei Klassen Englisch unterrichten. Der Direktor und die Lehrer dort sind sehr dankbar über diese Hilfe, da sie die Kinder gerne fördern würden, die Weltsprache zu lernen, sie allerdings selbst nicht beherrschen und auch kein Material zur Verfügung haben.

Wir sind froh, vor Ort und Stelle helfen zu können und den Kindern eine gute Zeit zu bescheren. Man merkt hier schnell, dass es an vielem Materiellem mangelt und die Kinder sehr dankbar für die Aufmerksamkeit und Liebe sind. Die Menschen geben das zurück was sie können und sind sehr dankbar.

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