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Blog aus Ecuador

Schuluniformen & Schulmaterial

Frank Isfort am 20. April 2018

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Für dieses Schuljahr ist unsere Hilfe üppiger ausgefallen als sonst.

Einmal weil der Polizeipräsident von Essen & Mühlheim uns über die Georg Kraus Stiftung unterstützt und dann haben wir zum ersten Mal von staatlicher Stelle Unterstützung bekommen. Ich habe durch Zufall jemanden kennen gelernt und Isabel hat das Ganze dann gemanagt und in trockene Tücher gebracht. Hut ab vor der Leistung und was dabei herausgekommen ist (siehe auch: Weitere Hilfe von M.S.E. und ICIS).

Wir haben das Basisschulmaterial bekommen und für jedes Kind ein Paar Uniformschuhe. Einen Teil der benötigten Uniformen habe ich mit den Kindern in Atacames gekauft, einen Teil hat eine Schneiderin angefertigt und einen Teil mussten die Mütter selber zahlen.

Ich verstehe den Schwachsinn der Schuluniformen nicht. Warum Uniformen? Galauniform, normale Uniform und Sportdress kosten je nach Schule zwischen 120 und 180 Dollar pro Kind und oft halten sie nicht bis Ende des Schuljahrs. Wer mehrere Kinder hat, was üblich hier ist, bekommt Probleme. Da wird auch nicht vorher überlegt und gespart, sondern eine Woche vor Schulanfang heißt es dann plötzlich, huch wo nehme ich das Geld her? Dann ist die Jammerei groß.

Dasselbe ist mit Kopien des Ausweises und den Passfotos die benötigt werde. Immer alles auf den letzten Drücker und ich darf dann springen und abends noch die Aufnahmen machen und ausdrucken.

Als die Schulsachen geliefert wurden, haben wir die Kinder die vorbei kamen direkt eingespannt und erst einmal alles ausgepackt und sortiert. Dann wurde für jedes Kind die benötigten Sachen in eine Tüte getan und beschriftet. Hector hat die Aufgabe übernommen die Schuhe zu sortiert und den Kindern zuzuordnen. Das war insgesamt eine Heidenarbeit. Wie das so üblich ist fehlte etwas, war falsch oder die Schule hat die Dinge noch geändert. Natürlich waren auch welche nicht fähig die richtige Schuhgröße in die Liste einzutragen. Ich habe dann die einzelnen Sachen noch in Atacames gekauft und den Kindern nachträglich gegeben.

Doch Ende gut alles Gut und hinterher waren die Kinder glücklich.

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