Gruppenbild Aguas Frías Unterrichtsort Frauen und Kinder Frau in der Küche Unterrichtsort mit interessiertem Kalb

Blog aus Ecuador

Schlammrutsche und tollen im Bach

Frank Isfort am 9. März 2019

BadenBadenBadenBadenBaden

Es gibt Tage da hat bei der Hitze einfach keiner Lust auf Unterricht.

Da haben wir nach einer Stunde abgebrochen und sind alle zum Bach. Die Kinder mussten ja der Volontärin Lena Urzendowsky gezeigt wie toll Schlammrutschen funktionieren.

Brot, Käse und Cola habe ich in der Minitienda in Aguas Frías gekauft und dann ging es los. Die tollsten Plätze sind natürlich genau da, wo man schlecht hin kommt. Auch ging es über ein Bambusrohr über den Bach und da durch die Chemo mein Gleichgewichtssinn gelitten hat, musste man mich an die Hand nehmen, was schon ein komisches Gefühl ist. Jedenfalls sind sie Kinder einen Minihügel hinauf, von dem man super in den Bach rutschen konnte. Das wurde auch zu genüge getan, begleitet durch Freudenschreie, Kreischen und sich schon mal ankeifen.

An der Stelle ist der Bach auch etwas tiefen und einige der Jungs mussten Lena noch zeigen, wie toll sie Arschbomben machen konnten. Natürlich wurde wild mit Wasser gespritzt und zwischendurch gab es dann einen Snack.

Ich schaue mir das Getobe immer gerne an und freue mich an dem Spaß der Kinder. Einige Tränen gab es wie gewöhnlich auch, denn wo getobt wird fallen auch Späne. Je öfter die Kinder hoch und runter sind, je glitschiger wurde der Erdhügel. Oft kamen die Kinder nur hoch wenn sie sich gegenseitig geholfen haben. Dann gab es auch „unfreiwillige“ Rempler und derjenige schoss dann die Schlammrutsche wieder runter in den Bach. Manchmal sahen die Kinder aus wie Minenarbeiter- die sich gerade noch aus einem Schlammtunnel haben retten können, doch ein Sprung ins Wasser und sie waren wieder sauber.

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