Gruppenbild Aguas Frías Frauen und Kinder mit Stühlen zum Bach Frau in der Küche Kinder am langen Tisch

Blog aus Ecuador

Quito ist für mich immer was Besonderes

Frank Isfort am 9. Dezember 2018

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Im Gegensatz zu Aguas Frías und Esmeraldas ist das eine andere Welt und ich komme aus meinem Trott raus.

Ich muss einfach alle paar Monate aus der Einsamkeit und Enge ausbrechen um nicht zu versauern und was anderes sehen und fühlen. Es ist viel sauberer, kühles Klima, es gibt super Cafés, Kneipen, man bekommt fast alles zu kaufen, was ich immer gut ausnutze. In Quito kaufe ich die Dinge die ich in Esmeraldas nicht bekomme. Neben Müsli, Nüssen, Käse auch Werkzeuge und Bücher und Hefte zum Lesen für die Sonnenschule. Auch die Menschen sind anders. Ich komme mit denen schneller ins Gespräch, verstehe sie besser und bin nicht so auf Abwehrhaltung, wie bei den Menschen an der Küste. Optisch ist es auch ein anderes Bild. Hier gibt es sehr viele Indios, die es an der Küste nicht hat, dafür gibt es in Quito kaum Schwarze.

Optisch ist es auch ein anderes Bild. Hier gibt es sehr viele Indios, die es an der Küste nicht hat, dafür gibt es in Quito kaum Schwarze.

Hier habe ich einige Freunde die ich immer gerne wieder treffe. Wir treffen uns in bestimmten Cafés, wo es guten Kaffee und Kakao hat und das reicht mir. In Bars gehe ich ganz selten. Wenn dann nur ins Cherusker. Florian braut das Bier selber und mittlerweile macht er das beste Bier in Ecuador. Hier treffe ich mich manchmal mit meinem Freund Frank, doch richtig wohl fühle ich mich dort auch nicht, obwohl es eine tolle Bar ist. Das macht keinen richtigen Spaß und ist mir meist zu laut.

Ich bleibe die letzten Male oft auf meinen ausgelatschten Pfaden in derselben Gegend in Quito und schaue mir kaum noch was an, weil ich ja alles schon kenne. Ich bin halt nicht mehr der Jüngste und werde ruhiger.

Wenn ich von der Küste nach Quito komme, habe ich wegen der Höhe regelmäßig Kopfschmerzen, die aber nach ein bis drei Tagen wieder verschwinden. Auch habe ich Atemprobleme. Beim laufen bin ich zwischendurch recht kurzatmig und nachts wache ich öfter auf, weil ich das Gefühl habe nicht genug Luft zu bekommen. Quito liegt um die 3.000 m hoch und wenn die Sonne scheint ist es sehr heiß und man muss höllisch aufpassen, dass man keinen Sonnenbrand bekommt. Ohne Sonne ist es tagsüber dann direkt 10° kühler und nachts wird es empfindlich kühl. Es wird gewarnt zwischen 9:00 und 17:00 die Sonne zu meiden und sich davor zu schützen.

Beim letzten Mal als ich Quito besuchte war das große Stadtfest mit Jubel, Trubel, Heiterkeit und die ganze Nacht durch fuhren Partybusse mit lauter Musik durch die Stadt. Das hat schon was gehabt, doch ich habe mir nur den Umzug angeschaut. Blaskapellen und Gruppen mit farbenfrohen Kostümen zogen durch die Stadt und an den Menschenmassen vorbei.
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